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FOTOS: Familientage 6.6.2021

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Das Dorf auf drei Wegen erkundet

Di, 08. Jun. 2021

Vergnügliche Familientage der Frauengemeinschaft

Mit dem Handy auf Verbrecherjagd gehen, das älteste Haus im Dorf erkunden, mit dem Abfahrtsweltmeister die Rindliweid hinuntersausen: An drei Tagen konnten Familien das Dorf näher kennenlernen.

Halb Rudolfstetten schien am letzten Sonntagnachmittag auf den Beinen zu sein. Gruppen auf Fahrrädern waren in den Quartieren auszumachen, Gruppen zu Fuss und mit einer Karte in der Hand suchten nach dem nächsten Posten auf dem «Gschichte»-Weg.

Für alle Generationen

Aus Anlass ihres 60. Geburtstags hatte die Frauengemeinschaft Klein und Gross eingeladen, das Dorf auf drei Trails zu erkunden. Einer war für Familien mit kleinen Kindern ausgelegt. Der zweite war mit einer App auf dem Handy und auf Zeit zurückzulegen; dieses Angebot richtete sich vor allem an Jugendliche. Der dritte Weg brachte allen Generationen die Geschichte von Menschen und Gebäuden aus dem Dorf näher. Am Sonntag kam noch ein Handtaschen-Flohmarkt dazu, der rege genutzt wurde.

Die Mühle ist das älteste Haus in Rudolfstetten-Friedlisberg. Beim Platz vor der Bahnhofunterführung, dort wo ein Mühlerad in Betrieb ist, gab es Interessantes zu hören über die wechselvolle Geschichte des Hauses aus dem 17.Jahrhundert und seine Bewohnerinnen und Bewohner. So war zu erfahren, dass darin einst junge Leute wohnten, die wegen ihrer Kleidung eher nicht in die Dorfgemeinschaft passten. Als Hippies hätte man sie früher wohl bezeichnet. Immerhin haben sie das historische Gebäude selber so umgebaut, dass es weiterhin als geschätzter Wohnraum genützt werden kann. Sogar der heutige Gewerbevereinspräsident hat einst mit seiner Frau im «Wöschhüsli» gewohnt.

Weltmeister und Wirte

Oben bei der Rindliweid wurden in den 60er-, 70er- und frühen 80er-Jahren Skirennen ausgetragen. Von 1968 bis 1975 war hier ein Skilift in Betrieb, den Metallbauschlosser Paul Hüsser selber hergestellt hatte. Der spätere Weltmeister Urs Lehmann hat hier seine ersten Siege eingefahren bei Schülerrennen. Sein Vater Urs Lehmann plauderte am Sonntagmorgen aus dem Nähkästchen.

Unten im Dorf konnte man die Geschichte der Familie Brem auf dem «Pöstli» kennen lernen. Maria und Paul Brem wussten viel zu berichten über das Restaurant, zu dem früher eine Bäckerei, danach eine Metzgerei gehörte. «Und immer auch eine Landwirtschaft», wie Maria Brem betonte. Das heutige Wirtepaar Paul und Veronique Brem tischte derweil den Besuchern auf.

Es waren drei höchst abwechslungsreiche Wege, auf denen es sehr viel zu entdecken gab.

–eob / BBA

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern und Helferinnen.
Es war ein wunderbarer und interessanter Tag……..